Die ARGE Tauchen Österreich ersucht während des Corona bedingten Ausnahmezustandes alle Zusatzrisiken zu vermeiden. Dazu zählt jedenfalls auch die Ausübung jeglicher Risikosportarten wie eben auch das Tauchen. (Ebenso wie z.B. Rennrad-, Motorradfahren, Mountainbiken, Bergsteigen, Klettern und vieles derartiges mehr).

Erfahrungsgemäß geht jeder davon aus, dass ihm nichts passieren wird. Ich bin überzeugt, dass kaum ein Verunfallter zuvor damit gerechnet hat, dass ihm etwas zustoßen könnte. Tauchen in jeder Form zählt zweifelsfrei zu den Risikosportarten. Daher sind ja auch sehr viele von uns ebenso sinnvoller wie dankenswerter Weise bei DAN, Aquamed und sonst eventuell vergleichbaren Organisationen für eben dieses uns bewusste Zusatzrisiko Tauchen versichert.

Ohne Zweifel befindet sich unser gesamtes Gesundheitssystem in einer noch nie dagewesenen Be- und Überlastungssituation. Jeder vermeidbare Notfall würde für die ohnedies unter schwierigsten Bedingungen arbeitenden Kräfte einerseits, aber auch für die hilfsbedürftig Erkrankten eine absolut unzumutbare Belastung darstellen. 

Daher beachte bitte die Vorgaben unserer wie ich meine hervorragend arbeitenden Regierung und verzichte während dieser Ausnahmezeit auch auf das Tauchen!

Andreas Pacher, Obmann der ARGE Tauchen Österreich am 21.3.2020

Expertengruppe Tauchsicherheit DACH

Deutschland, Österreich, Schweiz

Thema 2015: Kaltwassertauchen

CMAS Verbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D, A, CH) sowie Experten aus der Tauchszene vereinbaren gemeinsames Vorgehen für mehr Sicherheit beim Kaltwassertauchen.

19. Juli 2015 Friedrichshafen/Bodensee

Am 19. Juli trafen sich auf Initiative des Verbandes Deutscher Sporttaucher e.V. Vertreter der drei CMAS Nationalverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie weitere Experten der Tauchszene um Erkenntnisse in Bezug auf die Ursachen bei Kaltwasserunfällen auszutauschen. Ziel ist eine Zusammenarbeit auf Ausbildungsebene und gemeinsame Empfehlungen für mehr Tauchsicherheit im Kaltwassser.
Die Expertengruppe wird sich künftig regelmäßig treffen. Weiterhin wurde vereinbart, dass es 2016 ein Kaltwassersymposium im Raum Bodensee für Ausbilder der drei Länder geben soll.
Alle Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von den Aktivitäten und den Erkenntnissen in den jeweils anderen Ländern. Hubertus Bartmann brachte es auf den Punkt: „...es gab hier keine verschwendete Minute bei diesem Treffen“ und auch Willi Knöpfel, Präsident der CMAS  CH betonte: „..dies müssen wir fortführen“. Die CMAS CH lud bereits zum nächsten Treffen 2016 in die Schweiz ein.
Gemeinsame Veröffentlichungen sind auf einer neuen Homepage geplant, die dann in alle drei Ländern ein transparentes Wissen für mehr Tauchsicherheit vermitteln soll.

Teilnehmer Expertengruppe

Teilnehmer der Expertengruppe sind:

  • Willi Knöpfel, Präsident CMAS CH
  • Rolf Müller, Regionalchef, CMAS CH
  • Christoph Schmied CMAS CH
  • Urs Cadruvi, Stv. Regionalchef CMAS CH
  • Timo Dörr (D), MSc, VDST TL2
  • Reiner Kuffemann (D), Stab VDST
  • Hubertus Bartmann (D), Experte und Fachbuchautor
  • Dr. Dietmar Berndt (D), Sachverständiger für Tauchunfälle
  • Frank Ostheimer (D), Ressortleiter Tauchtechnik im VDST
  • Peter Bartl (A), Präsident TSVÖ
  • Alfons Mathis (A), Mitglied Komitee für Ausbildung und Technik im TSVÖ
  • Andreas Pacher, SV für Tauchunfälle, Obmann der ARGE Tauchen Österreich